Der Begriff „Digitales Vergessen“ taucht immer häufiger in den Medien auf. Aktuell werden in großangelegten Projekten mit enormen finanziellen Mitteln Daten digitalisiert, um sie für die Zukunft einfach zugreifbar zu erhalten. Die Originale lagern dabei in sicheren Archiven. Viele bedeutende Arbeiten liegen aber inzwischen nur noch in digitaler Form vor, so dass ein Verlust des Digitalisats gleichbedeutend mit dem Komplettverlust der Information ist. Eine Vielzahl an Projekten beschäftigt sich mit der Verwaltung digitaler Objekte und Medien im Zusammenhang mit dem einfachen Zugriff auf die Daten, beispielsweise über das Internet. Dabei gibt es beim Übergang einer Sammlung in ein Archiv in vielen Bereichen Probleme, die aufgrund der noch relativ neuen Problemstellung teilweise unzureichend gelöst sind. Betrachtet man die Erhaltung von Metadaten zu Digitalisaten, so gibt es oftmals nur vage Informationen über geeignete Prozesse und Techniken, diese Daten einem langfristigen Erhalt zuzuführen.
In dieser Arbeit werden die Defizite bekannter Medienserversoftware in Bezug auf den langfristigen Erhalt der Daten aufgezeigt. Anhand der gefundenen Problemstellen wird ein Verfahren entwickelt, das sich nahtlos in einen Medienserver integrieren lässt und Softwareunterstützung für die Langzeitarchivierung großer Text- und Bildbestände liefert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Erhalt der Metadaten zu den Digitalisaten gelegt und die erforderlichen Methoden werden dargestellt und bewertet. Zusätzlich soll Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Dateiformate für die Archivierung gegeben werden.
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Der Begriff „Digitales Vergessen“ taucht immer häufiger in den Medien auf. Aktuell werden in großangelegten Projekten mit enormen finanziellen Mitteln Daten digitalisiert, um sie für die Zukunft einfach zugreifbar zu erhalten. Die Originale lagern dabei in sicheren Archiven. Viele bedeutende Arbeiten liegen aber inzwischen nur noch in digitaler Form vor, so dass ein Verlust des Digitalisats gleichbedeutend mit dem Komplettverlust der Information ist. Eine Vielzahl an Projekten beschäftigt sich m...
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Übersetzte Kurzfassung:
The concept of "digital oblivion" appears more often in the media. A number of large-scale projects aim to digitalize data and make it accessible in the future. The originals are stored in save archives. Even today, many important works only remain in digital form. So loss of the digital data is equivalent to the loss of complete information stored for this object. Many projects aimed at managing digital objects and media in combination with easy access to data, for example via the internet. However, there are many problematic issues in transferring a collection into an archive for long-term preservation. As these arising issues are new, many are not yet fully solved adequate. For instance, there is only vague information available about processes and techniques of preservation of meta information related to digitalized data. In this work the deficits of well-known media-server software are pointed out regarding to the long-term preservation of stored data. Basing on the found problems a procedure is developed, which can be smoothly integrated into media-server software to support the long-term preservation of large text and picture collections. Special attention is put thereby on the receipt of the meta data of the digital object. Necessary methods are represented and evaluated. Additionally recommendations are given to the selection of ideal file formats for long-term preservation.
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The concept of "digital oblivion" appears more often in the media. A number of large-scale projects aim to digitalize data and make it accessible in the future. The originals are stored in save archives. Even today, many important works only remain in digital form. So loss of the digital data is equivalent to the loss of complete information stored for this object. Many projects aimed at managing digital objects and media in combination with easy access to data, for example via the internet. How...
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