Die Aufbereitung von natürlichen Tongemischen stellt einen Schlüsselparameter für den Einsatz calcinierter Tone als Zementersatz- bzw. Betonzusatzstoff (SCM) dar. Rohtone müssen gezielt aktiviert und aufgemahlen werden, damit sie als calcinierter Tone im Mörtel und Beton über ihre puzzolanischen Eigenschaften einen eigenen Reaktionsbeitrag liefern. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Instituts für Werkstoffe des Bauwesens der Universität der Bundeswehr München mit den Industriepartnern Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern, und TBS Transportbeton, Mannheim, wurde der Prozess des Mahlens von calcinierten (thermisch aktivierten) Tonen systematisch untersucht und der Einfluss der Mahlparameter auf die Leistungsfähigkeit der aufgemahlenen calcinierten Tone ermittelt. Da die klassische thermische Aktivierung (Calcinierung) sehr energieintensiv und mit einem zeitaufwändigen vor- und/oder nachgeschalteten Mahlprozess verbunden ist, wurde zudem erstmalig die Kombination eines einstufigen thermomechanischen Verfahrens erprobt. Die thermomechanisch aktivierten Tone wurden auf ihre Eigenschaften und die Anwendungsmöglichkeiten im Transportbeton untersucht. Der Beitrag stellt die Untersuchungsergebnisse vor und zeigt die Praxistauglichkeit moderner Betonrezepturen unter Einsatz calcinierter Tone.
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Die Aufbereitung von natürlichen Tongemischen stellt einen Schlüsselparameter für den Einsatz calcinierter Tone als Zementersatz- bzw. Betonzusatzstoff (SCM) dar. Rohtone müssen gezielt aktiviert und aufgemahlen werden, damit sie als calcinierter Tone im Mörtel und Beton über ihre puzzolanischen Eigenschaften einen eigenen Reaktionsbeitrag liefern. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Instituts für Werkstoffe des Bauwesens der Universität der Bundeswehr München mit den Industriepartnern Ge...
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