In Projekten, in denen Building Information Modeling (BIM) angewendet wird, profitieren Auftragnehmer und Auftraggeber von der Methode. Aus der Transparenz der verknüpften Modelle können Entscheidungen und Abstimmungen effizienter umgesetzt werden, wodurch die Kosten- und Terminsicherheit erhöht wird. Trotz der Potenziale von BIM findet die Methode seitens der Auftraggeber nur geringe Nachfrage. Für den Auftraggeber ist die Einschätzung schwierig, ab wann bzw. in welcher Form BIM für sein Projekt wirtschaftlich ist. Als öffentliche Auftraggeber zeigen die Bundesministerien für Digitales und Verkehr (BMDV), des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und der Verteidigung (BMVg) im Rahmen vom Stufen- und Masterplan Strategien für die Implementierung von BIM in Projekten für den Bereich der Bundesfernstraßen und -bauten auf und setzen verbindliche Rahmenbedingungen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalens (MHKBG NRW) gibt eine erste Handlungsempfehlung für kommunale Projekte. Als Grundlage werden Ziele und Anforderungen aus den Stufen- und Masterplänen dargestellt. In einer weiterführenden Literaturrecherche werden aktuelle Handlungsempfehlung untersucht und Forschungslücken aufgezeigt. Aus der Recherche folgt, dass es derzeit keine Handlungsempfehlung in der Initialisierungsphase von Projekten für Auftraggeber gibt. Diese soll bereits vor Projektstart dem Auftraggeber eine Entscheidungshilfe geben, ab wann BIM für das Projekt opportun ist.
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In Projekten, in denen Building Information Modeling (BIM) angewendet wird, profitieren Auftragnehmer und Auftraggeber von der Methode. Aus der Transparenz der verknüpften Modelle können Entscheidungen und Abstimmungen effizienter umgesetzt werden, wodurch die Kosten- und Terminsicherheit erhöht wird. Trotz der Potenziale von BIM findet die Methode seitens der Auftraggeber nur geringe Nachfrage. Für den Auftraggeber ist die Einschätzung schwierig, ab wann bzw. in welcher Form BIM für sein Projek...
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